Unser Handeln

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Hundetraining damals und heute

  

Wenn sich die älteren Kollegen unter uns zurückerinnern an ihre Anfangszeit oder auch darüber hinaus, so sah Hundeerziehung oder Hundetraining doch zum größten Teil komplett anders aus als heute. Es gab zu Beginn Hundevereine, die in sich geschlossen arbeiteten, durchaus auch mit unterschiedlichen Vorgehensweisen. Vor guten ca. 25 Jahren begannen dann die ersten gewerblichen Hundeschulen in einem völlig anderen Format zu arbeiten.  

Das stieß durchaus damals auf Skepsis, Abwehr und auch in der allgemeinen Bevölkerung auf ein „ Nicht-ernst-genommen-werden“. 

  

Die Hundebesitzer kamen zunächst aus Neugier, dann in den Folgejahren immer mehr aus Überzeugung.  

  

Die Hundetrainer rüsteten auf, was Kenntnisse und auch Angebote anging. Sie wurden gut nachgefragt und es kamen immer mehr hinzu. Die Größen variierten und mittlerweile gibt es große Unternehmen, die ausbilden, trainieren und am Markt präsent sind.  

Aber auch die sogenannten kleinen Firmen sind vor allem für die Hundebesitzer zu wichtigen Institutionen geworden, bieten Unterstützung und ihr Wissen an, sind ebenfalls auf ihrer Ebene hoch präsent. 

  

  

Verbände

Parallel dazu entwickelten sich natürlich auch Verbände, die die Trainer zusammenschließen wollten und auch noch wollen. Auch hier wurde und musste experimentiert werden, um Wege zu finden, die Hundetrainer „unter einen Hut“ zu bekommen. 

Mittlerweile existieren größere und kleinere Verbände, auch mit unterschiedlichen Handlungsschwerpunkten. 

  

  

Der „11er“ 

Im Verlaufe des Jahres 2014 bis heute haben wir Hundetrainer die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht, was die Erlaubniserteilung nach Paragraph 11, Abs. 1, Ziff. 8f Tierschutzgesetz angeht.  

Sei es, dass Kollegen zur Prüfung jedweder Art gehen, dass mit Ämtern gerungen wird um persönlich individuelle Anerkennung der eigenen Kompetenzen oder dass die Erlaubnis schneller kam als „befürchtet“. 

In jedem Falle ist dies eine neue Situation, die viele Fragen aufwirft, vor allem was die eigene Arbeit und auch unser neu zu bildendes Selbstverständnis angeht.  

  

  

Zukunft

  

Wir sind der Auffassung, dass wir als Hundetrainer zusammenstehen sollten, um den politischen Gegebenheiten gewachsen zu sein.  

  

Gerade deshalb haben sich auch langjährige Kollegen zusammengefunden, haben viel Hilfestellung geleistet.  

Das Ergebnis dieses neuen Handelns: 

  

Ein umfassender kollegialer Zusammenschluss macht so viel Sinn – unabhängig von der jeweiligen Methodik.  

  

Wir sind eine Interessenvertretung für alle zugelassenen HundetrainerInnen, aus allen Hundeschulen, unabhängig welcher „Richtung“ man angehört oder wie groß man ist. Wir sind eine berufliche Organisation, in der sich jeder wiederfinden kann: 

  

  • Kollegiale Unterstützung –  Beratung –  Information 
  • Förderung der tierschutzgerechten Erziehung 
  • Schaffung eines kollegialen Netzwerkes 
  • Förderung eines kollegialen Verhältnisses der  Hundetrainer untereinander , was durch die Methodenunabhängigkeit des Verbandes unterstützt  wird 
  • Bildung von Arbeitsgruppen zur fachspezifischen Bearbeitung relevanter Themen 
  • Bildung von Regionalgruppen als direkte Möglichkeit der Ansprache zwecks Information, Austausch und erste Unterstützung

 

Wir freuen uns auf Kollegen, Mitstreiter und Mitarbeiter!

  

  

Wir handeln gemeinsam – wir treten geschlossen auf!

  

Pro Hundetrainer eben!