Frauke Sondermann-Wiedmann

Jahrgang 1959
 
Hundeerzieherin, Verhaltensberaterin und Coach für Mensch und Hund, kommunikationspsychologische "Klärungshelferin" nach Schulz von Thun (Uni HH), Humanheilpraktikerin/Psychotherapie

Seit 1959 bin ich mit der Leidenschaft *Hund* infiziert, sie war immer – neben der Familie – ein wichtiger Teil meines Lebens. Mit meinen Hunden erlebte ich selbst, dass Liebe allein nicht reicht und hätte für Alltagsfragen gerne einen Hundedolmetscher in Anspruch genommen, den es aber noch nicht gab. Also machte ich mich selbst auf den Weg und konnte im Laufe der Jahre viele Kenntnisse verinnerlichen und interessante „Hundemenschen“ kennenlernen.
So wurde aus den anfänglichen Unsicherheiten und dem Suchen ein bewusster Weg – begleitet von Wissen und wachsender Kompetenz. Ein Weg basierend auf der tiefen Überzeugung, aus der Liebe und der Leidenschaft heraus einen Beruf aus Berufung ergriffen zu haben. Er führte mich in die Eröffnung meiner ersten Hundeschule 1998 in Hamm, Westf.

Ich erwarb im Jahr 2001 die Anerkennung zur Sachverständigen nach Landeshundegesetz NRW, was die Wesenstests der Anlage 2 Hunde beinhaltete. Nach privaten Veränderungen startete ich 2002 in Baden-Württemberg neu und baute dort als eine der ersten Hundetrainerinnen eine  „moderne“ Hundeschule  mit Verhaltensberatung auf. Da ich seit 1998 auch Humanheilpraktikerin bin, spezialisiert auf Psychotherapie und Coaching, war es nur folgerichtig, mich auch im Bereich Beratung und Kommunikation weiterzubilden – was auch den Hundehaltern zugutekommt. So erfolgte eine Weiterbildung zur Kommunikationspsychologischen Beraterin/Trainerin für den sozialen/therapeutischen Bereich. Daraus entwickelte sich das Interesse für das große Gebiet der Tiergestützten Arbeit. Von 2010 an bin ich sowohl in der tiergestützten Therapie als auch begleitend in tiergestützten Interventionen tätig. Aus dem dortigen Engagement heraus erwuchs 2013 die Gründung des Unternehmens LebenLive.FB – Zentrum für Tiergestützte Therapie Kommunikation Interaktion.

Politisch aktiv war ich schon von Jugend an und so engagierte ich mich früh was Berufsverbände der Hundetrainer anging – Stichwort Hundeverordnungen im Jahr 2000. Im Rahmen der Erlaubniserteilung nach Paragraph 11 war ich doch sehr überrascht von der Vorgehensweise der politisch Verantwortlichen und den entstandenen Konsequenzen für uns Hundetrainer. Daraus erwuchs der Wunsch, mich zu engagieren, um unseren Beruf, für viele Berufung, in unseren eigenen Händen zu halten, auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Ich bin überzeugt, jetzt ist die Chance und die Zeit, einen ganz neuen Berufsverband ins Leben zu rufen, methodenunabhängig, für alle offen und nicht an Ausbildungen gebunden. Und darauf freue ich mich nach all den Jahren leidenschaftlicher Arbeit!

 

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